, mit bürgerlichem Namen Markus Siewert, wird im thüringischen Suhl, in der damaligen DDR geboren. Schon als Kind nimmt er Klavierunterricht und mausert sich innerhalb von kurzer Zeit, im Knabenchor der Suhler Philharmonie, zu einem der führenden Stimmen des Chors.

Nach dem Stimmbruch lernt er Gitarre spielen und schreibt mit 15 Jahren seine ersten eigenen Songs und nimmt an einem Talentwettbewerb teil, mit dem Ergebnis einer umfangreichen Gesangs- und Performanceausbildung.

Mit 18 Jahren schickt man ihn zum legendären DDR-Nachwuchsfestival "Goldener Rathausmann",  wo er den 2. Platz belegt.  Er gewinnt den sogenannten "Preis der Generaldirektion beim Komitee für Unterhaltungskunst der DDR" und zieht nach Abschluss seiner Ausbildung nach Ost-Berlin. Arnold Fritzsch wird sein neuer Mentor und Produzent. Seine ersten beiden Songs "Lady Snob" und "Ich hab noch nie...!" werden vom Jugendfernsehen "1199" als Videoclip produziert. "Ich hab noch nie...!" wird nach der ersten Ausstrahlung bereits  verboten. 

Markus Siewert absolviert in der Zeit von 1986 bis zu seiner Ausreise nach West-Berlin 1989 ein externes Studium in den Fächern Gesang, Sprecherziehung, Schauspiel, Musiktheorie, Jazzdance und Kulturpolitik.

In dieser Zeit kommt es zur Zwangsgründung des Popprojektes "Speed", in dem Markus Siewert als Sänger verpflichtet wird und auch hier (gemeinsam mit Serjoscha E. Stüven) trotz der (oder wegen der) "von oben" auferlegten Gründung, im TV und Radio der DDR, große Erfolge feiert. Songs wie "Sunshine on the rocks" oder "Nightfire" halten Einzug in Spitzenpositionen einschlägiger Wertungssendungen der DDR-Medien. Die einzige Plattenfirma des Landes "AMIGA" lehnt allerdings jegliche Zusammenarbeit ab, woraufhin sich der Wunsch Markus Siewert's festigt, das Land DDR zu verlassen. Dem "Antrag auf ständige Ausreise" wird am Vormittag des 9. November 1989 entsprochen. Am Abend dieses Tages fällt in Berlin die Mauer.

In West-Berlin kommt es dann u.a. zur Zusammenarbeit mit dem Plattenlabel "HANSA" und dem Musikproduzenten Axel Wilhelm.

Seine bisher größten Erfolge erzielte Markus Siewert dann aber ab 1997 als Marc de Clarq, gemeinsam mit dem Berliner DJ MO und solistisch im Dancebereich und schaffte es in Folge, regelmäßig mit fast jeder veröffentlichten Single in die Deutschen Dancecharts. Kopplungen auf großen, TV-beworbenen Compilations waren keine Seltenheit. Selbst Star-DJ Paul van Dyk nahm ihn für sein Label "VANDIT" unter Vertrag.

Nach 2005 widmet sich Marc de Clarq wieder verstärkt (gemeinsam mit Axel Wilhlem) Projekten im Popbereich. Der Titel "Bed Whispering"seines Pop-Albums "Whispering" (2009) lief auf verschiedenen Radiostationen in der sog. "Heavy-Rotation".

Seit 2007 schreibt Marc de Clarq auch erfolgreich Musiken und Musiktrailer für Film und Fernsehen. Er produzierte z.B. gemeinsam mit Axel Wilhelm viele Tracks für das Sat.1 Frühstücksfernsehen.

In naher Zukunft plant Marc de Clarq auch wieder die Produktion von neuen Dance-Tracks, auf die man schon gespannt sein kann. 

Im Jahr 1997 erscheint Markus Siewert's erstes Buch "IM Techno", ein teilautobiographisches Werk, in dem er über seine Kindheit und Jugend und über seinen musikalischen Werdegang in dem unter gehenden Land DDR und seinen Kontakten zur Staatssicherheit schreibt.

Im Jahr 2001 erscheint sein zweites Buch "Die Reise nach Quantox". Weitere Buchprojekte sind vorerst nicht geplant.